Peter Grochol EventsMalereiMusikVitaKontakt


Meine künstlerische Arbeit als Maler, Komponist und Pianist beschäftigt sich mit der Begegnung fernöstlicher und westlicher Kulturen. Durch die Annäherung meiner europäisch geprägten Kultur an orientalische Formen erlebe ich große Bereicherung für mein künstlerisches Schaffen. Bei beiden Künsten dreht es sich um die Interaktion von Malerei und Musik; sie fügen sich zusammen zu einem eigenen Kosmos aus Farb- und Klangräumen. Meine abstrakten Bilder mit ihrer kraftvollen Farbigkeit wecken Assoziationen mit dem Orient. Die Kompositionen für meine Ethno-Jazz-Formation DJANNA (arabisch: himmlicher Garten) dienen mir als zentrale Inspiration für das bildnerische Gestalten. Manchmal auch umgekehrt. Somit fügen sich Malerei und Musik wie zwei Puzzleteile zusammen und formen ein Gesamtbild. Dies ist für mich als Künstler mein Beitrag zum Dialog für Weltoffenheit und Toleranz zwischen den Kulturen und Religionen.

Kurzvita
- Ausbildung und Examen an den Hochschulen für Musik, Berlin und Köln (Piano, Orgel, Komposition, Jazzensemble)

- Studium und Examen an der Universität Köln (Geschichte, Philosophie, Musikwissenschaft)

- Gaststudium an der Kunstakademie Düsseldorf

- Leiter der Ethno-Jazz-Formation DJANNA

- Peter Grochol lebt und arbeitet als freier Maler und Musiker in München und am Ammersee

Vita

Nach einer kurzen Studienzeit an der Düsseldorfer Kunstakademie schlug Peter Grochol zunächst eine erfolgreiche Laufbahn als Musiker ein. Als ausgebildeter Pianist befasste er sich schwerpunktmäßig mit der Musik des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Konzertreisen ins In- und Ausland weckten bald sein Interesse an exotischer Musik, das in der Gründung der Ethno-Jazzformation DJANNA gründete.
Die Malerei verfolgte Peter Grochol in diesen Jahren stets parallel zur Musik, wobei die Verflechtungen zwischen den Künsten zunehmend in den Vordergrund rücken. Die abstrakten Tafelbilder mittleren Formats scheinen zunächst ganz aus dem Klang ihrer kraftvollen Farbigkeit und der Vielschichtigkeit der Farbmaterie zu leben. Während Bildtitel wie „Marrakesch“ oder „Fata Morgana“ und die Palette mit ihrer Bevorzugung des Lapislazuli Assoziationen an den Orient nahe legen, ist die Malerei in formaler Hinsicht der europäischen Moderne verpflichtet. Im Zusammenspiel mit Peter Grochols musikalischen Kompositionen, die Elemente des Jazz mit exotischen Klängen verbinden, erschließen sich weitere Bedeutungsebenen. Dabei ist die Malerei weniger als unmittelbare Übersetzung der Musik zu verstehen – vielmehr dienen die Kompositionen als zentrale Inspiration für das bildnerische Gestalten.
Grochol steht damit in einer langen künstlerischen Tradition in der bildenden Kunst, die sich mit der synästhetischen Verknüpfung zweier unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen – des Sehens und des Hörens – zu einem Kunstwerk befasst. Bekannte Beispiele in dieser Tradition sind etwa Wassily Kandinskys Versuche, akustische Reize bestimmten Farben zuzuordnen oder Piet Mondrians malerische Auseinandersetzungen mit dem Jazz. In Peter Grochols Werk findet die Interaktion von Malerei und Musik weniger auf formaler Ebene als auf der Basis von Strukturanalogien statt – Triebkraft für die Anverwandlungen ist der Inhalt und vor allem die von der Musik erzeugte Stimmung, die im Gemälde einen Widerhall findet. Durch den Zusammenklang von visuellem und akustischem Sinnenreiz werden Beziehungen geschaffen, ein simultaner Gesamteindruck entsteht, der die Imagination anregt und die persönliche Erfahrungswelt eines jeden Betrachters/Zuhörers anspricht. Die abstrakten Farb- und Klangräume verschmelzen kongenial zu einem Kosmos, in den der Betrachter eintauchen kann und der die meditative Versenkung vor den Bildern begleitet.
(aus dem Text zur Ausstellung in der Galerie LAU, München. Mit freundlicher Genehmigung der Galeristin)

Events und Auftritte (Auswahl)
- Ausstellung und Vernissagekonzert in der internationalen Münchner Galerie für zeitgenössische Kunst, Karoline LAU

- Internationaler Jazzclub Unterfahrt, München, Ausstellung und Konzert mit dem Percussionisten Roman Grochol

- ARABESKEN, Ausstellung und Konzert, Kunstforum Arabellapark, München

- Ausstellung und Konzert mit der Gruppe DJANNA im KOM Olching

- Literarisches Jazzkonzert mit dem Imam und Buchautor Benjamin Idriz, Seidlvilla, München

- Konzerte und Ausstellung in der Basilika St. Bonifaz,
Ethno-Jazz-Formation DJANNA, (Neuveröffentlichung der CD „Kismet“)

- Westdeutscher Rundfunk, Köln (Klavierkonzerte von J.S. Bach)

- Künstlerischer Leiter, Pianist und Produzent des CD-Projektes „Klassik für Kinder“ für UNICEF Köln mit Prof. N. Brendt

- Ludwigforum für Internationale Kunst, Aachen Klaviermusik zu vier Händen mit Peter Grochol und Prof. N. Brendt

- Konzert als Pianist in der Konzerthalle des Eurogress der Stadt Aachen

unter Generalintendant Klaus Schultz (Exotik in der Musik)

- Edvard Grieg-Museum, Bergen/Norwegen Peter Grochol, Piano mit Musik und Briefen von Edvard Grieg

- Konzert mit der Ethno-Jazzgruppe DJANNA im Bürgerhaus Gräfelfing mit der Buchautorin Fadumo Korn und dem
Fotografen Walter Korn

- Live-Konzert im Picasso-Museum Barcelona

- Schloss-Konzert Zweibrüggen, Übach-Palenberg mit Kompositionen von Peter Grochol zur Verleihung des MSC-Preises



 
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